Schüler verwenden neueste Technik im Praxisunterricht

Schweinebetriebe kommen nicht daran vorbei ihre Tiere gegen Infektionskrankheiten zu impfen. Jahrzehntelang wird dabei der Impfstoff dem Tier über eine Nadel intramuskulär verabreicht.

Dies birgt aber gewisse Nachteile, sodass findige Firmen Spritzen ohne Nadel entwickelt haben.  Mittlerweilen ist das Thema „nadellos impfen“ auch in Österreich angekommen. Gibt es doch einige Vorteile:

  • Die Gefahr der Erregerübertragung von Schwein zu Schwein ist deutlich geringer
  • Das Gewebe am Applikationsort wird weniger strapaziert
  • Dadurch wird der Abszessbildung am Injektionsort und unerwünschten Impfreaktionen vorgebeugt
  • Der Impfvorgang ist mit weniger Schmerz und Stress für das Tier verbunden

Diese neue Technik der nadellosen Impfung lernen unsere Schüler nun im Praxisunterricht kennen und können sie selber anwenden.

Text und Fotos: Dipl.-HLFL-Ing. Johann Mader
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